
100 Jahre wäre er geworden, aber selbst das hätte für Gleichberechtigung nicht gereicht. Die Black-Lives-Matter Straße wurd inzwischen abgetragen, Amerika wird die schnellste Autokratie der Welt, was will man machen. Vielleicht Baldwin lesen, eine feine, dichte Prosa, wie ich finde. Womit man als Sprecher dann auch schnell Probleme kriegt, wenn dreimal im Satz die Richtung geändert wird. Aber ich will mich nicht beklagen, mir geht’s immer noch zu gut. Und vielleicht hört auch James Baldwin auf im Grab zu rotieren, wenn ihr hier mal rein hört. Oder seine Bücher lest. Ich will euch ja nichts vorschreiben.
https://www.deutschlandfunk.de/james-baldwin-zum-100-geburtstag-dlf-4a2a2e53-100.html